![]() |
|
||||||
|
Flüchtlingsleben in Norderstedt Auch in Norderstedt leben immer noch viele Flüchtlinge, darunter zahlreiche Familien mit ihren Kindern. Die meisten sind hier nur „geduldet“; sie sind in Container-Unterkünften untergebracht, bekommen nur selten eine Arbeitserlaubnis und leben von „Asylbewerber-Leistungen“, die weit unter dem Sozialhilfe-Satz liegen. Mit einem „Taschengeld“ von 40 Euro im Monat pro Person sind sie sozial ausgegrenzt und ohne die Möglichkeit eines Rechtsschutzes. Manche leben jahrelang in Ungewissheit, wie lange sie hier noch Schutz bekommen. Und dennoch ist Norderstedt ihnen ein Zuhause geworden. Hier leben die und planen ihre Zukunft. Die Kinder und Jugendlichen haben Freunde gefunden, gehen hier zur Schule und sprechen manchmal besser deutsch als ihre Heimatsprache. |
||||||